Geschichte des St. Patrick's Day

Die Geschichte des St. Patrick's Day

Viele glauben dass die St. Patrick's Day Paraden ursprünglich Ihren Lauf auf der grünen Insel (Irland) genommen haben. Tatsächlich ist der 17. März der Namenstag des irischen Schutzpatrons St. Patrick, wie Halloween nahm jedoch auch dieser Brauch seinen Ursprung in Amerika.

Im 19. Jahrhundert flohen hunderttausende Iren aufgrund der Hungersnot in der Heimat nach Amerika. Sie wurden dort aber alles andere als Willkommen geheißen. Aufgrund ihrer Herkunft und des katholischen Glaubens wurden Sie von den mehrheitlich protestantischen Amerikaner unterdrückt. Die amerikanische Oberschicht blickte mit großer Abscheu auf die ankommenden Iren, denn die zahlreichen jungen Männer waren als besonders trinkfreudig bekannt.

Viele Iren konvertierten im Glauben an eine bessere Zukunft zum Protestantismus. Doch je mehr Iren in Amerika landeten, desto größer wurde ihr Selbstvertrauen und auch ihr Einfluss. Obwohl die neu Ankommenden Einwanderer großteils nur irisch sprachen, hatten Sie eine Stärke - Ihre Anzahl. Die erste St. Patrick's Day Parade wurde 1837 in Boston gefeiert, in den folgenden Jahren wurde diese Parade als Symbol der Stärke und des neuen Selbstvertrauens dieser Einwanderergruppe gefeiert.

In Irland selbst wurden die ersten Paraden erst um 1902 gefeiert, in Dublin fand erst 1931 die erste Parade statt. Heute ist der 17. März ein sehr wichtiges Datum im irischen Kalender geworden, die Parade ist ein fester Bestandteil der irischen Kultur. Im Andenken für die vielen Auswanderer, die ihr Land verlassen mussten, wird jährlich mit viel Alkohl gefeiert. Auch wenn in Zeiten von Corona keine Paraden stattfinden, wird der Feiertag trotzdem im familiären Umfeld begossen.

Wer war St. Patrick?

Der heilige St. Patrick ist der Schutzpatron und Nationalheilige aller Iren. St. Patrick bekehrte im 5. Jahrhundert n.Chr. die heidnischen Stämme zum Christentum. Als Sohn eines Priesters in Bannevem Taburniae (Wales) geboren, wurde Patrick (bürgerlicher Name Maewyn Succat) im Alter von 15 Jahren von keltischen Kriegern gefangen genommen und verschleppt.

Vom Sklaven zum Bischof

Sechs Jahre lang musste er als Sklave in Irland arbeiten und lernte dabei die irische Sprache. Er flüchtete von Irland nach England und weiter nach Frankreich. Wo er in einem katholischen Kloster Theologie studierte und sich fortan Patricius nannte. Nach der Rückkehr nach England zog es ihn wieder zurück auf die Grüne Insel. Er bekehrte dort zahlreiche Kelten zum Christentum.

Sagen rundum den Hl. St. Patrick

Die Verehrung des Heiligen Patrick lässt sich in Irland bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Legenden um sein Wirken sind zahlreich. So soll er dafür verantwortlich sein, dass es in Irland keine Schlangen gibt. Er habe sie seinerzeit von Irland nach England vertrieben.

Auf ihn ist auch das Kleeblatt ("shamrock") als Wahrzeichen Irlands zurückzuführen. Anhand des dreiblättrigen Kleeblattes soll er den Iren die Dreifaltigkeit erklärt haben.

An seinem Feiertag, dem 17. März, wird die ohnehin grüne Insel noch ein bisschen grüner. Die erste St.-Patrick's-Day-Parade fand allerdings weit weg von Irland im Jahre 1837 im amerikanischen Boston statt. Überall gibt es an diesem Tag Feiern, Paraden, Feste und überfüllte Kneipen. Vor allem in den USA hat man den St. Patrick's Day in ein regelrechtes Spektakel verwandelt.

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